EinDollarBrille

Was macht der EinDollarBrille e.V.?
Rund 150 Millionen Menschen auf der Welt leiden laut einer WHO-Studie unter einer Fehlsichtigkeit, die mit einer einfachen Sehhilfe behoben werden könnte. Diesen Menschen, die in der Regel von einem US-Dollar am Tag oder weniger leben, fehlt das Geld, sich eine herkömmliche Brille zu kaufen oder es gibt in ihrer Umgebung keinen Optiker. Der geschätzte Einkommensverlust, der dadurch entsteht, dass diese Menschen nicht oder nicht mehr arbeiten können und dass junge Menschen nichts lernen können, beträgt rund 120 Mrd. US-Dollar pro. EinDollarBrille bietet Hilfe zur Selbsthilfe in Afrika, Asien und Südamerika.
Der EinDollarBrille e.V. wurde 2012 von Martin Aufmuth, dem Erfinder der EinDollarBrille, gegründet. Der Verein ist vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Das Ziel des Vereins ist die weltweite Versorgung mit qualitativ hochwertigen und dabei günstigen, robusten und individuell angepassten Brillen sowie eine finanziell unabhängige augenoptische Grundversorgung der Bevölkerung in Entwicklungsländern von Asien, Afrika und Südamerika.
Herstellung, Vertrieb und Ausbildung
Die EinDollarBrille besteht aus einem extrem leichten, flexiblen und stabilen Federstahlrahmen und wird auf einer einfachen Biegemaschine vor Ort hergestellt. Die Hersteller können von der Produktion und dem Verkauf der Brillen leben. Die Materialkosten für eine Brille liegen bei rund 1 US-Dollar. Der Verkaufspreis liegt bei 2 bis 3 lokalen Tageslöhnen. So kann sich jeder die Brille leisten.
In den Ländern, in denen EinDollarBrille e.V. aktiv ist, haben viele Menschen nicht das Geld, um sich eine Brille zu kaufen. Die EinDollarBrille-Techniker kommen zu den Menschen in das Dorf, testen die Menschen vor Ort und versorgen sie mit individuell angepassten Brillen.

Im Rahmen eines 14-tägigen Trainings werden Frauen und Männer vor Ort ausgebildet. Nach erfolgreichem Abschluss können die EinDollarBrille-Techniker selbst perfekte, hochwertige Brillenrahmen herstellen und ggf. Fehler erkennen. Nach der Zertifizierung als EinDollarBrille-Optiker sind diese in der Lage, als Trainer selbst weitere Personen in der Brillenherstellung auszubilden. Ein wichtiger Bestandteil des Trainings ist die Vermittlung von augenoptischen Grundkenntnissen, u.a. Schulung in einer einfachen Refraktion.

Das Geschäftsmodell
Das Geschäftsmodell von EinDollarBrille ist nachhaltig. Die Brille ist für jeden bezahlbar und die EinDollarBrille-Optiker verdienen genug, um sich und ihre Familien zu ernähren. Der Aufbau einer Organisation in neuen Ländern und die Expansion sowie die Trainingskosten und die Kosten für die Biegemaschinen in den Ländern werden durch Spenden finanziert. Die Materialkosten und die Gehälter der Hersteller und Verkäufer finanzieren sich aus dem Verkauf der Brillen vor Ort. Langfristig trägt sich das Projekt selbst.

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