Geco Gardens

Geco-Gardens plant und baut vertikale, automatisierte Kleingartensysteme für die ökologische Eigenproduktion von Gemüse, Obst, Früchten, Kräutern und Zierpflanzen vor der eigenen Türe mitten in der Stadt. Dadurch werden Gartenflächen auf Balkon, Terrasse, Innenhof oder Flachdach geschaffen.
Die Gartensysteme nutzen das innovative, naturnahe Anbauverfahren der Terrabioponik:
Nutz- und Zierpflanzen wachsen in Erde (terra) und zusätzlich in einer organischen Nährlösung (ponik). Die Nährstoffe werden auf natürliche Weise durch Wurmkompostierung aus den eigenen organischen Abfällen (bio) rückgewonnen.

Geco-Gartensysteme

  • Die modularen Geco-Gartensysteme bestehen aus mehreren Pflanzwannen und sind individuell an den jeweiligen Standort anpassbar. Dadurch kann die meist knappe Grundfläche auf Balkon oder Terrase optimal genutzt werden. Durch die vertikale Anordnung der Wannen übereinander sowie die seitlichen Pflanzöffnungen ist die tatsächliche Pflanzfläche um ein Vielfaches größer als die benötigte Grundfläche.
  • Alle Pflanzwannen sind über einen automatisierten Wasser- und Nährstoffkreislauf verbunden. Angetrieben durch eine elektrische Tauchpumpe zirkuliert das nährstoffreiche Wasser durch die Pflanzwannen und den Wurmkompost. Die Pflanzen werden so automatisch gegossen und organisch gedüngt. Der benötigte Strom liefert ein eingebautes Solarmodul mit Akku.
  • Das Herzstück des Gartensystems ist der integrierte Wurmkompost. Darin produzieren hunderte Kompostwürmer „heimlich, still und leise und ohne Geruch“ natürlichen Dünger – aus den eigenen Bioabfällen. Die Wurmlosung ist der beste, natürliche Dünger. Dieses organische Goldenthält neben allen essentiellen Pflanzennährstoffen zusätzlich Pflanzenwachstumshormone und eine Reihe günstiger Mikroorganismen, die das Pflanzenwachstum nachhaltig verbessern. Dadurch wird dem Gartensystem Leben eingehaucht und ein kleines Ökosystem geschaffen.

Die Vorteile:

  • Die terrabioponische und vertikale Anbauweise schafft Gartenflächen vor der eignen Türe mitten in der Stadt. Die eigene, ökologische Lebensmittelerzeugung verbindet Mensch und Natur. Dies schafft Bewusstsein für den Einsatz natürlicher Ressourcen und deren Kreisläufe sowie einen greifbaren Gegenpol zur hektischen, oft digitalen Arbeitswelt.
  • Der eigene Bioabfall wird direkt für den eigenen Nutz- und Zierpflanzenanbau verwendet.
  • Der automatisierte Wasser- und Nährstoffkreislauf reduziert den Gießaufwand, düngt die Pflanzen und erleichtert so das Gärtnern.
  • Selbst entscheiden was und wie angebaut wird: die dezentrale Lebensmittelproduktion verringert den Transport von Lebensmitteln in die Stadt, den dafür nötigen Energieaufwand und die dabei entstehenden Treibhausgasemissionen.
  • Das gemeinschaftliche Gärtnern fördert das gesellschaftliche Miteinander und erlaubt den Austausch der Ernte und sorgt für eine große Nutz- und Zierpflanzenvielfalt.

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